Hayden Wilde im T100 nicht zu stoppen; Montiel 6. in Oropesa
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Singapur, London, die französische Riviera … und diesen Samstag Oropesa del Mar. Hayden Wilde Er lässt nie nach: vier T100-Rundstreckenrennen und vier Siege für den Neuseeländer, der erneut bewiesen hat, dass er auf der Mitteldistanz auf einem höheren Niveau spielt.
Nur vier Monate nach seinem schweren Unfall in Tokio – sechs gebrochene Rippen, ein zertrümmertes Schulterblatt und eine geschädigte Lunge – ist der „Falke“ stärker denn je zurückgekehrt.
Da in Wollongong, Dubai und Katar noch gespielt werden muss, ist der Olympiazweite von Paris 2024 bereits der Favorit auf den Sieg bei diesem ersten T100-Weltcup.
Ein ruhiges Schwimmen
Das Mittelmeer dämmerte ruhig und die 2.000 Schwimmmesser Sie machten keine großen Unterschiede. Bis zu 19 Triathleten kamen praktisch gleichzeitig aus dem Wasser, darunter Vincent Luis, Jonas Schomburg –frisch von der WM IRONMAN aus Nizza– und Sam Dickinson, die das anfängliche Tempo vorgaben.
Radfahren voller Sanktionen und Angriffe
Die Radstrecke war ein echtes Schlachtfeld. Windschattenstrafen, mechanische Ausfälle und ständige Angriffe reduzierten die Spitzengruppe auf sieben Männer: Wilde, Jelle Geens, Samuel Dickinson, Guillem Montiel, Mathis Margirier, Jonas Schomburg und Rico Bogen.
Dann kam die große Neuigkeit des Tages: Guillem MontielDer Katalane konnte bei seinem T100-Debüt nicht nur mit den Besten mithalten, sondern erlaubte sich sogar, das Tempo vorzugeben und sich mit Wilde an der Spitze abzuwechseln. Seine taktische Reife und körperliche Stabilität bestätigten, dass er nicht hier war, um „sein Glück zu versuchen“, sondern um wirklich anzutreten.
Das erwartete Duell: Geens vs. Wilde
Der 18 km lange Lauf entwickelte sich schnell zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Geens und WildeDer Belgier startete stark und versuchte, das Drehbuch zu brechen und den vierten Sieg des Neuseeländers in Folge zu verhindern. Doch Wilde holte ihn bei Kilometer 6 ein, obwohl er in T2 20 Sekunden verlor.
Von da an blieb er ihm im Nacken, wartete auf den richtigen Moment und startete bei Kilometer 9 den letzten Angriff. Niemand konnte ihm folgen. Wilde flog die letzten 8 Kilometer allein, bis er die Ziellinie überquerte. 3:09:01und besiegelte damit einen weiteren unbestreitbaren Sieg.
Internationales Podium und Montiel Sechster
Jelle Geens Mit einer Zeit von 3:11:26 wurde er Zweiter. Der Kampf um Bronze wurde im Sprint entschieden: Jonas Schomburg (3:12:03) schlug den Franzosen Margier um nur 10 Sekunden, nur sechs Tage nachdem er bei der IRONMAN-Weltmeisterschaft den sechsten Platz belegt hatte.
Und dann die große Schlagzeile für die spanischen Fans: Guillem Montiel, 6. mit 3:13:08.
Der Katalane egalisierte das beste Debüt eines Spaniers in der Geschichte des T100 – Antonio Benito auf Ibiza – und machte vor allem deutlich, dass er nun zu den Großen gehört. Vor ihm liegen nur fünf Mittelstrecken-Giganten; hinter ihm liegen Persönlichkeiten wie Keulen, Bogen oder Vincent Luis.
Herren T100-Wertung Oropesa del Mar
| Pos | Athlet | Land | Endzeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Hayden Wilde | NZL | 3:09:01 |
| 2 | Jelle Geens | BEL | 3:11:26 |
| 3 | Jonas Schomburg | GER | 3:12:03 |
| 4 | Mathis Margier | FRA | 3:12:13 |
| 5 | Samuel Dickinson | GBR | 3:12:48 |
| 6 | Guillem Montiel Moreno | ESP | 3:13:08 |
| 7 | Youri Keulen | NED | 3:13:12 |
| 8 | menno koolhaas | NED | 3:15:25 |
| 9 | Gregor Barnaby | ITA | 3:16:05 |
| 10 | Reicher Bogen | GER | 3:18:51 |
Eine vielversprechende Zukunft
Der T100 Oropesa del Mar wird unter zwei Namen in die Geschichte eingehen. Einerseits Hayden Wilde, der auf der Mitteldistanz eine ähnliche Dominanz aufbaut wie die traditionellen Größen.
Auf der anderen Seite ist das von Guillem Montiel, der einen Schritt nach vorne gemacht und deutlich gemacht hat, dass Spanien auf diesem internationalen Circuit eine Gegenwart und eine Zukunft hat.



